Espressomaschine von Dalla Corte

 

Bevor ich Ihnen, lieber Kunde, jetzt mit Kesselgröße, etc. und allen weiteren technischen Details diese
Maschine vorstelle, interessiert uns zunächst:
Was ist so besonders an einer Siebträgermaschine von Dalla Corte? Was unterscheidet sie von anderen?
Nun, 90 Prozent der heutigen Espressomaschinen arbeiten mit den Brühsystemen FAEMA E61 und deren Kopien
oder La Spaziale. Ein Mann war in den 60er-Jahren entscheidend an deren Entwicklung beteiligt: Bruno Dalla Corte.

Sein Sohn Paolo Dalla Corte trat in seine Fussstapfen - mit einem Ziel:
Die perfekte Espressomaschine zu bauen.
Nach Jahrzehnten der Erfahrung kennen diese Spezialisten nicht nur die Schlüsselprobleme,
sondern auch die Schlüssel zu ihrer Lösung.
Zum Beispiel das patentierte DTCS  für absolute Temperaturstabilität und damit konstant perfekten Kaffeegenuss.

Und jetzt? Was ist neu daran?

Durch die patentierte Dualboiler Technik lässt sich nun der Dampfdruck separat von der Brühgruppen-Temperatur regulieren. Das ehemalige Zwei-Kreis-System, wo beide Bereiche abhängig voneinander waren, ist nun Geschichte.
Die Temperaturen der einzelnen Brühgruppen lassen sich mittels eines externen Palms kinderleicht einstellen.
So steht dem Café Creme (mit niedrigerer Brühtemperatur, ca. 87 Grad) aus einer italienischen Siebträgermaschine nichts mehr im Wege.
Verschiedene Espressi können bei unterschiedlich hohen Temperaturen gleichzeitig zubereitet werden-Genial!
Ein weiteres Beispiel: Links läuft ein Espresso bei 93,1°C und rechts wird ein Café Creme bei 86,8°C Wassertemperatur gebrüht. Somit können alle möglichen Kaffeevariationen mit einer Maschine zubereitet werden.
Eine nie zuvor dagewesene Möglichkeit!
Das Kontrollsystem DTCS garantiert Temperaturstabiliät und sorgt für konstanten Espresso-und Kaffeegeschmack.

Was bedeutet DTCS?

Das Dalla Corte DTCS-System funktioniert folgendermaßen:

In der Maschine liegt ein großer Dampfboiler, der zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Er kann auf 115-125°C eingestellt werden. Dieser Dampfboiler ist ausschließlich für das Teewasser und die Dampfleistung fürs Milchschäumen zuständig. Also kann man ihn nach Belieben bis maximal 125°C für schnelles, effizientes Milchschäumen einstellen. Er arbeitet unabhängig von den Kaffeeboilern.
Jede Brühgruppe hat darüber hinaus einen eigenen 0.5Liter Kaffeeboiler für das Brühwasser. Er besteht aus Spritzguss und ist massiv; 8.5 kg Masse halten die Temperatur in den Kaffeeboilern stabil und gespeichert.
Die Temperatur wird über einen elektronischen Fühler kontrolliert und bei Veränderungen gibt die elektronische Steuerung der 800W-Heizung den Befehl gezielt nachzuheizen.

Das kalt eintretende Wasser im oberen Bereich des Kaffeeboilers bekommt zunächst einmal die erste Erhitzung
durch den Kontakt mit dem massiven Boiler, dem darin befindlichen heißen Wasser und erhitzt sich in Sekunden.
Es läuft sofort über den Temperaturfühler, der sogleich die Meldung an die Steuerung gibt, sodass diese sofort die Heizung schaltet. Das noch kältere Wasser fällt im Boiler auf den Boden, bekommt Kontakt mit der Heizung und
steigt hoch bis zum Ausgang auf der anderen Seite des Boilers.
Der Siebträger ist in diesem Boiler eingehängt, also muss das Wasser keine temperaturzehrenden Wege gehen
und trifft exakt mit der eingestellten Temperatur aufs Pulver.
Unabhängig von der Pulverfeinheit hat man ständig konstantes, kontrolliertes Brühwasser.

Fällt eine Brühgruppe oder der Dampfboiler aus, arbeiten alle anderen weiter.
Ein Totalausfall der Maschine ist unwahrscheinlich und äußerst selten.